Du willst Dein Pocket Bike tunen?

Die Pocket Bikes haben sich als beliebtes Sportgerät etabliert, vor allem für Crossfahren und sonstige Rennen. Da bleibt es nicht aus, dass der eine oder andere Besitzer sich für das Pocket Bike Tuning interessiert und auf diesem Gebiet auch viele Neuerungen auf den Markt kommen.

Da die Pocket Bikes in verschiedenen Größen des Hubraums erhältlich sind, gibt es auch unterschiedliche Tuningzylinder. Wer mag, baut Alu-Seilzugstarter-und Schnecke ein. Das bringt eine Gewichtsersparnis, die eventuell zu einem schnelleren Gefährt beiträgt, auch wenn dies kein wirkliches Pocket Bike Tuning ist. Einen ähnlichen Vorteil erhältst du wenn weitere Teile, bei denen dies möglich ist, statt Guss aus Alu ein zutauschen. Doch das Leichtmetall hat eine geringere Festigkeit, hier sollst du nicht übertreiben.

Das Pocket Bike Tuning erstreckt sich keinesfalls nur darauf, das Bike schneller zu machen. Hierbei kann es rein um das Aussehen oder/und um die Individualität gehen. Das Styling ist mit verschiedenen Aufklebern veränderbar und so eine tolle Sache, um aus dem Bike ein Einzelstück zu machen.

Auspuffanlagen für das Pocket Bike Tuning

Ein weiteres Gebiet beim Pocket Bike Tuning sind die Tuningauspuffanlagen. Hier gibt spezielle Arten der Auspuffberechnung für den Zweitakter, die auch für ein Pocketbike zutreffen. Tuninganlagen verfügen über ein größeres Gesamtvolumen, was eine Steigerung der Drehzahl und damit der Leistung deines Bikes möglich machen.

Zusätzliche PS kannst du dir ebenso „ertunen“. Denn mit einer sogenannten Big Bore, einer großen Bohrung, die den Hubraum vergrößert, ist dies möglich.

Mit Bremsbelägen der besonderen Art lässt sich ebenfalls Einiges erreichen. Diese unterliegen üblicherweise dem Verschleiß. Hier kannst du auf zwei verschiedene Arten tunen: entweder du erreichst einen geringeren Verschleiß, wobei die Bremswirkung die gleiche bleibt. Oder aber, der Verschleiß wird in etwa gleich gehalten, doch die Bremswirkung verstärkt sich.

Pocket Bike Tuning mit leichteren Materialien

Zum Pocket Bike Tuning gehören auch neue Bremsgriffe. Hier raten wir jedoch von billigen Hebeln aus Gusseisen ab, denn diese können brechen. Für das Aussehen und ein besseres Fahren raten wir zu einem guten Bremsgriff aus leichtem Material. Dort werden haltbare Buchsen eingebaut und ein längerer Hebel. Damit lässt sich die Bewegung feiner dosieren. Einige Teile werden auch aus Carbon gefertigt. Dieses Material ist extrem leicht und zum Anderen weißt es eine höhere Festigkeit auf als manche Kunststoffe.

Ideal ist eine Carbon Membran. Vorteilhaft ist hier die geringere Kraft, die aufgewendet werden muss, um das Plättchen vom Membranblock abzuheben. Außerdem richtet der Bruch einer Membrane aus Carbon weniger Schaden an als bei einer aus Stahl.

Eine weitere Tuning-Methode ist die Nutzung des Abgasstroms. Hierbei kannst du mittels eines Turbos eine Leistungssteigerung erreichen. Und zwar werden hier Luftmenge und Kraftstoffdurchsatz erhöht.

Für das Tuning in puncto Aussehen lohnen sich neue Fußrasten. Diese gibt es in Ausführungen, die sportlicher aussehen und schlanker sind.

Außerdem werden für getunte Motoren Kurbelwellen mit höherer Tragzahl angeboten. Dadurch kann mehr Last aufgenommen werden. Ein solch leistungsfähigeres Kurbellager kann äußerst nützlich sein, und wird von einigen Herstellerfirmen mit guter Haltbarkeit und zu kleinem Preis angeboten.

Ein letzter Tipp zum Thema Tuning: es gibt leichtere Kupplungsglocken mit besserer Wärmeabgabe. Dadurch verringert sich die träge Masse und das Hochdrehen wird erleichtert. Außerdem kann mehr Temperaturstabilität durch verschiedene Werkstoffe erreicht werden.

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Letzte Aktualisierung am 19.11.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API